Schulleben im Schuljahr 2017/2018

 
2.7.18: Gemeinschaftlich. Gemeinsam. Grundschule besucht Mittelstufe

Eine Gemeinschaftsschule geht nur gemeinschaftlich. Und um unsere Gemeinschaft zu stärken und gemeinsan Zeit zu verbringen, nutzen die Klasse 5a aus dem Standort Siemensstraße und die Klasse 7.1 aus der Quitzowstraße ihren Wandertag, um sich kennenzulernen und eine zukünftige Zusammenarbeit anzustoßen.
Die Klasse 7.1 hat dafür heute, am 2.Juli die Lerngruppe 5a aus der Siemensstraße willkommen geheißen. Die „Großen“ planten und organsierten dafür den Tag für die „Kleineren“:
Bei einem gemeinsamen Frühstück lernten sich die Schüler und Schülerinnen beider Klassen erstmals kennen.
Danach gab es eine Schulrallye zum Kennenlernen des Schulgebäudes und Schulgeländes in der Quitzowstraße.
Der Abschluss waren Sport und Spiel bei bestem Wetter auf dem Sportplatz.
Es war für alle Beteiligten eine schöne Erfahrung und weitere Treffen sind geplant.

 

Vernissage 3. Bunte Welt Galerie am 14.6.2018 – 5 Jahre THG – Gemeinsam verschieden lernen.

Am 14.6.2018 startete die Geburtstagsfeier der THG mit der Eröffnung der 3. Bunte Welt Galerie unter dem Motto: „5 Jahre THG – Gemeinsam verschieden lernen“. Zum ersten Mal fand eine Versteigerung ausgewählter Schülerprodukte aus Projekten statt, deren Erlös dem Förderverein der THG gespendet wurde.

Mehr erfahren Sie unter Eröffnungsrede. 

Über ihren Ausstelllungsbesuch würden wir uns sehr freuen – Eindrücke können Sie hier (Katalog) vorab gewinnen.

 
„Theos Naschgarten“ – Aufbau eines Schulgartens in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule dank der Unterstützung von Firma Ampelmann und dem Bildungsverbund Moabit

Die Firma Ampelmann und die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) sind beides Berliner Pflanzen im Bezirk Mitte. Bei der „Pflanze“ liegt auch der Schnittpunkt des Unternehmens mit der Schule.
Die Firma Ampelmann verkauft in ihren Geschäften witzige Souvenirs mit den berlintypischen Ampelmännchen. Das Geld, dass beim Verkauf von Plastiktüten und Karten eingenommen wird, möchte Firma Ampelmann für etwas Grünes, Nachhaltiges und Sinnstiftendes einsetzen. Da kommt die Schule ins Spiel, die sehr urban in Moabit liegt und an der vielfältige Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen, lehren und leben.
Durch die Initiative des umtriebigen Herrn Büttner vom Bildungsverbund Moabit kam die Zusammenarbeit zustande und traf bei unserer Schulleiterin Frau Dierker auf offene Ohren.

Die THG hatte bereits Erfahrung mit der Anlage eines kleinen Naschgartens auf dem Schulhof. Im Frühjahr 2017 beteiligte sie sich am Schulgartenwettbewerb der Lennè-Akademie unter dem Motto „Die Welt zu Gast in unserem Schulgarten“.

Das Anliegen der Firma Ampelmann und die ersten Erfahrungen in der Schulgartenarbeit werden nun seit September 2017 zusammengeführt.
Drei Lerngruppen arbeiten seitdem an der Entstehung von „Theos Naschgarten“.

Dabei soll das gemeinsame handwerkliche Tun, der Umgang mit Pflanzen, aber auch die Identifikation mit der eigenen Schule und das Wohlfühlen auf dem Schulhof gesteigert werden.

Es entstehen eine mit Pflanzen eingefasste Sitzgelegenheit auf dem Hof, die die 8. Klasse unseres Kollegen Herrn Wrede plant und baut.

Der Kunst-Wahlpflichtkurs des 10. Jahrganges unter der Leitung von unserer Kollegin Frau Stute gestaltet die Sitzecke an der Spielausleihe mit Hochbeeten mit integrierten Sitzelementen.

Und der Gartenarbeitskurs des Fachbereichs Inklusion unter der Leitung von Frau Woda und Frau Gottschalk legt ein kleines grünes Klassenzimmer im Atrium an. Vorrangig sollen Naschpflanzen wie Beerenobst, essbare Blüten und Kräuter gepflanzt werden. Hier arbeiten Schülerinnen und Schüler der Klasse 2, 5 und 7 zusammen.

Alle Schülerinnen und Schüler werden durch Herrn Reinhardt von der „Arbeitsgruppe Natur und Umwelt“ im Herstellungsprozess fachkundig unterstützt. Sein Einsatz wird durch die Firma Ampelmann ermöglicht. Auch Frau Huitema von der Firma Ampelmann steht mit kreativen Ideen zur Gestaltung zur Verfügung.

Das Geld zur Anschaffung der Materialien für die Hochbeete inklusive Erde sowie der Einkauf wurden von Herrn Büttner vom Bildungsverbund Moabit beantragt und dankenswerterweise auch durchgeführt.


So gestalten und arbeiten hier im Sinne der Gemeinschaftsschule die unterschiedlichsten Menschen an einem gemeinsamen Projekt, was die „Natur in die Stadt“ bringt.

Anja Gottschalk, 11.04.2018, THG

 

April 2018: Theaterprojekt mit der Lernwerkstatt

Im April 2018 durften wir Theaterluft schnuppern. Als Schüler der Lernwerkstatt haben wir jahrgangsübergreifendIm April 2018 durften wir Theaterluft schnuppern. Als Schüler der Lernwerkstatt haben wir jahrgangsübergreifend von Klasse 7 bis 10 verschiedene Rollen ausprobiert. Wir waren Freunde, haben uns gestritten und wieder vertragen, waren Eltern, Rapper, Tänzerin, Freundin. Wir haben gesagt, was wir denken und gefühlt, was das mit einem machen kann. Für uns alle war es eine sehr spannende, tolle Erfahrung und es hat richtig Spaß gemacht. Die Aufführung „Einfach sagen, was man denkt?“ vor Lehrern und Mitschülern wurde von uns mit viel Aufregung richtig gut gemeistert.

Unser besonderer Dank gilt Ute Zimmermanns und Steff Dorr für ihre motivierende und kreative Anleitung und Begleitung.
 

Projektwoche vom 12.02. – 16.02.2018

Rund um‘s Tier ging es dieses Jahr in unserer Projektwoche. Welche Tiere gibt es auf dem Bauernhof, was fressen sie – und warum hält der Mensch überhaupt Tiere? Diese und viele andere Fragen konnten bei unserem Rundgang durch die Ställe der Domäne Dahlem geklärt werden. Auf dem Pferdehof von Pro-IRA wurde das Pferd „Theo“ von unseren Theodor-Heusslern versorgt: geführt, gefüttert und geputzt. Die Mutigsten durften Theo sogar reiten.

 

13.2.2018: Besuch des Abgeordnetenhauses im Rahmen des Projektes „DialogP“

Am 13.02.18 lud der Präsident des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland uns zu einem Gegenbesuch im Rahmen des Projektes „DialogP“ ins Abgeordnetenhaus Berlin ein. 24 Gäste aus sieben Schulen, die 2017 an Dialog P teilgenommen haben, Abgeordnete aller Fraktionen sowie der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland und die Vizepräsidentin Dr. Manuela Schmidt nahmen an der Gesprächsrunde im Festsaal teil.

Bevor die Gesprächsrunde mit dem Präsidenten und den Fraktionsvertretern Fraktionsvertreterinnen im Festsaal stattfand, bekamen wir eine sehr humorvolle und interessante Führung durch das Haus und einen Einblick in seine wechselvolle Geschichte. Aufgrund der diversen baulichen Umbauten im Zuge seiner wechselvollen Nutzungsgeschichte ist das Gebäude des Preußischen Landtags eines der beachtenswertesten und facettenreichsten Baudenkmale Berlins.

Nach einem Mittagessen in der Kantine des Abgeordnetenhauses ging es zur Gesprächsrunde in den Festsaal. Dort standen sechs Tische, an denen uns die Abgeordneten schon erwarteten. Alle Fraktionen des Abgeordnetenhauses waren vertreten um über die folgenden Themen zu diskutieren:

 

  • In 30 Jahren sieht Berlin so aus:
  • Politiker sollten ab und zu mal …
  • Was in Berlin so bleiben soll:
  • Was sich in Berlin dringend ändern muss:
  • Demokratie ist …
  • Berlin ist …

 

Sehr interessante Gespräche auf Augenhöhe ergaben sich. Insgesamt war es, so auch das Feedback der Schüler, ein sehr gelungener Tag.

 

27.1.2018: 27. Januar 1945 – Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
27. Januar 2018 – Holocaust Gedenktag

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und anlässlich des Holocaust-Gedenktages besuchten wir – Schülerinnen und Schüler des 9., 11. und 12. Jahrgangs und der Arbeitsgemeinschaft Erinnern – die jüdische Überlebende Salomea Genin.

Salomea Genin erzählte uns ihre Geschichte. Sie beginnt 1932, als sie in Berlin-Wedding als Kind polnisch-russischer Juden geboren wird.
Als 6-Jährige erlebt sie am 9. November 1938 die Pogromnacht, im Mai 1939 gelingt ihr mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern die Flucht nach Australien.
Trotz allem kehrt sie 1954 nach Deutschland zurück. Zuerst lebt sie im damaligen West-Berlin, dann ab 1963 in Ost-Berlin, wo sie glaubt ein besseres, antifaschistisches Deutschland aufbauen zu können. Es dauert bis 1982, bis sie merkt, dass auch die DDR nicht das Deutschland ist, das sie sich erhofft hatte.
Heute ist sie fast 86 Jahre alt und erzählt Jugendlichen die Geschichte ihres Lebens, sie hält Vorträge, singt und spielt Theater.

Wir haben Frau Genin am Montag, dem 29.1.1918 besucht. Sie hat sich sehr über unseren Blumenstrauß und unsere selbstgebackenen Kekse gefreut.
Sie erzählte uns, dass sie ihre Kindheit nicht wirklich als Kind erleben durfte, sondern ihr Kindsein eher verbergen musste. Sie wurde nicht beachtet, ihr wurde keine Aufmerksamkeit geschenkt, sie zählte nicht. Das hat sie verletzt.
Im Gespräch mit Frau Genin habe ich das erste mal erfahren, dass eine Holocaust-Überlebende nach dem Krieg sehnsüchtig zurück nach Deutschland wollte. (Damla)

Wir haben so viele Details über ihr Leben erfahren. Mich hat beeindruckt, wie sie ihre Erlebnisse verarbeitet hat und wie sie heute damit umgeht. Es ist beeindruckend, dass sie zwei Bücher über ihr Leben geschrieben hat und immer wieder mit Schülern über ihre Erlebnisse spricht. (Buket)

Es hat mich betroffen gemacht, dass sie von ihren eigenen Eltern und Geschwistern ausgegrenzt wurde. (Rasha)

Frau Genin hat viel erzählt. Vieles habe ich vorher nicht gewusst. Vieles, was sie erzählt hat, war traurig und hätte nie passieren dürfen. Es muss sehr hart für sie gewesen sein. Manches war aber auch lustig. Frau Genin hat Humor. Danke an Frau Genin. (Gia)

Es war traurig zu hören, dass sie als 6-jähriges Kind von anderen Kindern geschlagen wurde, weil sie Jüdin war. (Gökcen)

Sie konnte sich an so viele Kleinigkeiten erinnern. Und sie hat uns alle Fragen beantwortet, auch sehr persönliche über ihre Familie. Das hat mich sehr beeindruckt. (Dominic)

Sie hat uns ihre Geschichte mit solch einer Stärke erzählt.
Ich finde es bewundernswert, dass ein Mensch, der so etwas früher erleben musste, heute keine Vorurteile gegen die Deutschen hat, trotzdem nach Berlin zurückgekommen ist und noch Spaß am Leben hat.
Ich finde es wichtig, dass diese Geschichten weitergegeben werden, damit so etwas Schreckliches nie wieder passiert. (Alina)

Frau Genin hat ihre Erlebnisse und die ihrer Familie mit uns geteilt. Ihre Erlebnisse berührten mich tief im Herzen, denn es war sicherlich sehr schwer für sie das Gefühl zu haben, nicht gewollt zu sein. Trotz ihrer Erlebnisse ist sie eine starke Frau, die versucht den neuen Generationen mitzuteilen, was wirklich zählt. Sie sagt, dass nichts wichtiger ist als zu lieben und jemandem das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. Frau Genin sollte ein Vorbild für uns alle sein. (Vlera)

 

20.1.2018: Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 20. Januar 2018 begrüßte die THG interessierte zukünftige Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern zum Tag der offenen Tür. Bei der feierlichen Begrüßung durch Frau Dierker konnten alle Besucherinnen und Besucher in der Aula die nagelneue Theaterbühne der THG bewundern. Der Fachbereich Musik war dabei durch den Chor vertreten und bot danach im Musikraum eine öffentliche Probe mit verschiedenen Möglichkeiten zum Mitmachen an.

Für das leibliche Wohl sorgten die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses, die einen Raum sehr liebevoll und ansprechend mit Motiven aus dem Themenkreis „Feen“ dekoriert und in ein Cafe(e) verwandelt hatten.

Im Laufe des kurzweiligen Tages führten sogenannte „Schülertaxis“, gebildet aus Schülerinnen und Schülern des zehnten Jahrganges, die Besucher durch unsere Schule und präsentierten die zahlreichen interessanten Attraktionen:

In den Naturwissenschaften etwa wurde fleißig geforscht: Bei den Biologen konnte man echte Blutzellen unter dem Mikroskop anschauen, in der Chemie stellen begeisterte SchülerInnen mehr als einhundertmal die „THG-Creme“ hergestellt und in der Physik konnte man sich mit eigener Muskelkraft in die Lüfte heben.

Die Fachbereiche Deutsch, Fremdsprachen, GeWi und Mathe präsentierten sich jeweils in eigenen Räumen. Dabei wurden neben Arbeitsmaterialien und Lehrbüchern auch viele gelungene Schülerarbeiten präsentiert. Als Ansprechpartner standen neben den Lehrern und Fachverantwortlichen auch Schüler aus der Mittel-und Oberstufe als Ansprechpartner zur Verfügung.

In der Lernwerkstatt des Fachbereiches Inklusion wurden viele Eltern hinsichtlich der Perspektiven für ihre Kinder an der THG beraten. In diesem Rahmen wurden auch die beeindruckenden Ergebnisse des „Keramik-Projektes“ gezeigt, das in Zusammenarbeit mit der Jungendkunstschule des Bezirks Mitte durchgeführt worden war.

Mit bunt gestalteten Plakaten und selbst entwickelten Spielen stellte sich der Ergänzungskurs Beruf und Studium zur Schau. Alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs werden in diesem Kurs intensiv und fachkundig auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet.

Auch die Grundschule war mit einem eigenen Stand vertreten um zu verdeutlichen, dass es sich bei der THG um eine Gemeinschaftsschule von Klasse 1-13 handelt.

Alle Beteiligten waren von der Resonanz beeindruckt und hoffen nun, dass sich viele Besucher des Tages der offenen Tür für unsere Schule entscheiden, sodass das prägnante Motto der THG – „Schule für alle“ – auch in Zukunft mit viel Leben gefüllt werden kann.

 

17.1.2018: Werkstatt-Tag der 5. Klasse

Auch dieser Tag in den Werkstätten am Standort Quitzowstr. war für unsere Klasse 5a sehr aufregend. Nach einem herzlichen Willkommen betreuten die Schüler*innen des 8. Jahrgangs die jungen SchülerInnen mit höchster Professionalität. In den Bereichen „Elektronik“ und „Textil“ zeigten die älteren SchülerInnnen den jungen Fünftklässlern, was sie beim Löten beachten müssen und wie sie mit der Nähmaschine richtig umgehen. In der Lehrküche schnibbelten alle gemeinsam Erdbeeren, Bananen, Orangen etc. und verarbeiteten diese zu einem leckeren Obstsalat mit Quark.

 

6.1.2018 bis 12.1.2018 – Skiexkursion nach Südtirol

Nach langer Pause fuhren in diesem Jahr Schüler und Schülerinnen des 11. Jahrgangs für eine Schneesportexkursion ins Ahrntal in Südtirol/ Italien. Am 06. Januar 2018 startete der Bus pünktlich vor dem Schulgebäude gen Süden. Die Begeisterung über den Schnee und die Berge machte sich bereits an der Grenze zu Österreich bemerkbar und riss auch bis zum letzten Tag nicht ab. In verschiedenen Gruppen erlernten die Schülerinnen und Schüler an 5 Pistentagen das Skifahren oder verbesserten ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten. Was am ersten Tag noch nach dramatischen Stürzen und Chaos der Extremitäten aussah, wurde am vorletzten Tag durch eine gelungen Fahrpraxisprüfung revidiert. Die Schülerinnen und Schüler zeigten ihr bestes Können im Schneepflug und dem parallelen Grundschwung. Vereinzelt konnte man auch schon den einen  oder anderen Carving-Schwung sehen. Viele überwanden ihre Höhenangst und trauten sich in den kleinen Fun-Park mit Schneekreisel und Tunnel.

Doch nicht nur Skifahren stand auf dem Exkursionsprogramm. Am Montag besuchten die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit den Lehrkräften den Ski-Pub in der Nähe. Dieser ist speziell auf Schulen ausgerichtet und ermöglicht Schülern und Lehrern einen lustigen gemeinsamen Abend mit Musik und Tanz.

Leider musste am Dienstag aufgrund des vielen Neuschnees und der damit einhergehenden Lawinengefahr ab mittags die Piste geräumt werden und auch das geplante Nachtrodeln ausfallen. Stattdessen konnte man die Zeit in der Sauna, mit einem Ausflug in die Stadt Sand in Taufers oder mit dem Bauen einer Schneefrau verbringen.

Am Mittwoch blieben einige der Skifahrer und Skifahrerinnen länger auf dem Berg und beteiligten sich gemeinsam mit einer anderen Schule aus Sachsen an der Fackelabfahrt in der Abenddämmerung. 50 Schülerinnen und Schüler mit Fackeln glitten in einer langen Skischlage hinab ins Tal.

Im Skipass inbegriffen war für jeden eine Fahrt mit der Rodelbahn. Im Bob wurden die Schüler und Schülerinnen am letzten Tag den Berg hochgezogen und fuhren den kurvigen Weg mit ihrer Lieblingsgeschwindigkeit wieder hinab.

Die Zeit verging für alle Teilnehmenden viel zu schnell und schon stand auch schon am Freitag, dem 12.01.2018 der Bus wieder vor der Tür und sammelte alle zur Heimfahrt ein.

(Frau Kaiser und Herr Loock)

 

Musikalischer Jahresausklang am 20.12.2017

 

17.11.2017: Bundesweiter Vorlesertag

SchülerInnen der THG gehen in Kooperations-Kitas und ein Fernsehmoderator kommt in die Sprachlernklasse der Grundstufe

Es gibt bei vielen SchülerInnen unserer THG eine große Begeisterung für das Vorlesen.
Deshalb konnte sich über fünf Jahre die schöne Tradition entwickeln, dass unsere THG am Bundesweiten Vorlesetag aktiv beteiligt ist.
Diesmal besuchten am 17. November SchülerInnen des 12. und 13. Jahrgangs mehrere Kitas in Moabit: Swimmy, Birkelinchen, Rostocker Straße und Fantasia.
Frau Hielscher, unsere Teach First Fellow, unterstützte uns bei der Buchauswahl, gab uns viele gute Vorlesetipps und organisierte den Kontakt zu den Kitas.
So wurden wir am Vorlesetag sehr herzlich von den 3-5jährigen Kindern und ihren ErzieherInnen begrüßt. Wir hatten uns gut auf die Altersgruppen vorbereitet und Bücher mit sehr vielen Bildern mitgebracht. Die Kinder waren sehr neugierig, haben aufmerksam und gespannt zugehört und sehr viel Interesse gezeigt. Zu den vorgelesenen Geschichten stellten sie Fragen und sagten ihre Meinung zum Verhalten der Figuren. Zum Abschluss wurde in einigen Gruppen noch gespielt und wir bekamen von den Kindern vom „Swimmy“ eine Urkunde überreicht. Alle Kleinen und Großen wünschten sich am Ende, dass wir bald wiederkommen. Das war die größte Freude für uns.
In der Sprachlernklasse der Grundstufe war Mitri Sirin, Moderator beim ZDF-Morgenmagazin, zu Gast und las mit viel Vergnügen und zur Freude der SchüerInnen aus dem Buch „Du bist so schrecklich schön“ von Eva Dax vor. Die Geschichte vom Liebhaben und Genau-richtig-Sein, die gängige Schönheitsideale auf den Kopf stellt, fand große Aufmerksamkeit! Alle waren auch von den lustigen Illustrationen begeistert. Nach der Lesung kam der Moderator mit den Kindern ins Gespräch. Sie verständigten sich über verschiedene Länder und Sprachen und erzählten sich spannende Geschichten. Dabei wurde viel gescherzt und gelacht, sodass die Zeit viel zu schnell vorüber ging. Frau Syperek vom Moabiter Ratschlag e.V. setzte den Projekttag mit einem Schreibworkshop fort. Die Klasse übergab vorher eine Urkunde als Dank an ihren Vorleser Herrn Sirin, der sich über die Begeisterung der SchülerInnen so sehr freute, dass er sie ins ZDF-Morgenmagazin einlud.
Ein ganz großes Dankeschön für den gelungenen Vorlesetag geht an Herrn Sirin, an unseren Kooperationsparter Teach First Deutschland, der die Lesung organisert hatte, an den Moabiter Ratschlag e.V. für die Unterstützung des Vorlese- und Projekttages, an alle SchülerInnen, die mit ihrem Engagement einen wertvollen Beitrag zum Lesen geleistet haben, an die LeiterInnen der Kitas und an die Schulleiterin Frau Dierker, die all diese Vorhaben unterstützend begleitet.
Nefise Ramadan, LK-Deutsch, 13. Jahrgang, Silvia Gäbel-Momber, Kursleiterin,
Franca Hielscher, Teach First Fellow

Herr Sirin in der Sprachlernklasse unserer Grundstufe

Großes Interesse in der Kita Swimmy

 

4.10.2017: Ein Speed-Dating mit Politikern – dialogP

„Als Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin glaube ich, dass unsere Demokratie vom Dialog lebt. Vom durchaus leidenschaftlichen Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten und Meinungen. Zwischen den Generationen. Und nicht zuletzt zwischen Jugend und Politik. dialogP bietet die Chance für eine solche Begegnung.1
Am 04.10.2017 bekamen die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10.3 und 10.4 in einer Dialogveranstaltung in der Aula unserer Schule die Möglichkeit, mit Mitgliedern aller Fraktionen des Berliner Parlaments auf Augenhöhe über landespolitische Themen zu diskutieren. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler mit den Abgeordneten aller Fraktionen in den Dialog treten, ihre Positionen vertreten, Fragen und Forderungen stellen.
Folgende Politiker diskutierten mit den Schülern:
Lars Düsterhöft (SPD),
Frank Henkel (CDU),
Tobias Schulze (Die Linke)
Silke Gebel (Bündnis 90/Die Grünen)
Bernd Schlömer (FDP)
Leider blieb der Stuhl der AfD leer.
Als eine von 12 Schulen in Berlin hatten wir die Möglichkeit bekommen, die Veranstaltung ausrichten zu dürfen. Die Schülerinnen und Schüler wurden dann fächerübergreifend in Deutsch und im Fach Gesellschaftswissenschaften auf die Diskussion vorbereitet; zudem wurden mögliche Diskussionsthemen gesammelt:
Soll mehr Geld für die Bundeswehr ausgegeben werden?
Soll die Videoüberwachung auf zentralen Plätzen in Berlin erhöht werden?
Soll der Führerschein schon ab 16 gemacht werden können?
Soll aktive Sterbehilfe legalisiert werden?
Soll die Vollverschleierung verboten werden?
Sollen Jugendliche ab 16 bei der Bundestagswahl wählen dürfen?
Anschließend wurden Argumente gesammelt, Hintergrundwissen erarbeitet und das Argumentieren geübt. Zwei Schülerinnen erklärten sich schließlich zur Moderation der Veranstaltung bereit.
Am 04.10.2017 war es endlich soweit. An sechs Thementischen diskutierten die Schülerinnen und Schülern mit den Abgeordneten und stellten ihre unterschiedlichen politischen Positionen und Interessen vor. Der Ablauf sah vor, dass jeder Abgeordnete nach acht Minuten den Thementisch wechseln sollte, jedoch gestalteten sich die Diskussionen mitunter so lebhaft, dass sie an einigen Tischen nur schwer unterbrochen werden konnten. Wiederholt überraschten überraschten die Schülerinnen und Schüler die Abgeordneten mit fundierten Kenntnissen über ihre jeweiligen Themen. Insgesamt wurde durch dialogP das Verständnis füreinander auf beiden Seiten gefördert und das Selbstvertrauen der Zehntklässlerinnen und Zehntklässler gesteigert.

1. Parlamentspräsident Ralf Wieland

 
Unsere Schule hat einen YoBEKA-Raum!
Bewegt durch den Alltag in der Grundstufe der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule

Seit Anfang des Jahres haben sich LehrerInnen und ErzieherInnen des Grundschulteils in YoBEKA fortgebildet – Yoga/Bewegung/Entspannung/Konzentration und Achtsamkeit halten seitdem Einzug in unseren Schulalltag. Ob in Form von Stille-Übungen oder Bewegungsversen, die Schüler nehmen diese Form der Rhythmisierung des Unterrichtsalltags gerne an und YoBEKA ist schnell ein fester, von allen geschätzter Bestandteil unseres Schullebens geworden.
Das Besondere an diesem Programm: Es lässt sich unkompliziert in jeden Unterricht einbauen. Sind die SchülerInnen unruhig vom vielen Sitzen, kann ein kleiner Bewegungsspruch Wunder bewirken und neue Kraftreserven wecken. Massagen und kleine Übungen zu Konzentration und Stille schaffen ein vertrautes Miteinander und fördern die soziale Kompetenz.
Über diese Einheiten im Unterricht hinaus lassen sich ganze YoBEKA-Stunden gestalten, die unterrichtsergänzend angeboten werden können, WENN denn nur ein Raum und die entsprechende Ausstattung vorhanden sind. Das ist gar nicht so einfach!!
Daher sind wir besonders stolz darauf, dass es uns, mit Hilfe großzügiger Spenden zum Sommerfest, gelungen ist, diesen festen Raum einzurichten.
Ein Raum der, ausgestattet mit Yoga-Matten, Naturmaterialien, schöner Dekoration und Gemütlichkeit so gar nicht an einen „normalen“ Schulraum erinnert!
Ende September war es so weit und gemeinsam mit den Kindern des Grundschulteils wurde der Raum feierlich eröffnet. In der ersten Hofpause wurden alle Kinder der Klassenstufe 1-3, in der zweiten Hofpause die Schüler/innen der Klassen 4-6 eingeladen vorbeizukommen und den YoBEKA-Raum mit Leben zu füllen.
Mittlerweile finden dort täglich YoBEKA-Unterrichtsstunden statt und noch immer erhalten wir von den Kindern ein sehr positives Feedback: Sie erleben den Raum als etwas ganz Besonders! Und das ist er ja auch, das schafft nicht jede Schule!
An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle praktizierenden Lehrer, Erzieher und Schüler – ihr habt dafür gesorgt, dass YoBEKA an unserer Schule Einzug hält!
Danke an die Schulleitung – es ist wirklich nicht einfach, einen Raum für ein ganz spezielles Angebot zu finden und zu schaffen!
Und natürlich ein großes Danke an die finanzielle Unterstützung durch unseren freien Träger, den SOS-Kinderdorf e.V. und Sie, liebe Eltern! Durch diese finanziellen Mittel konnte der Raum zu dem werden, was er nun ist: ein echter Wohlfühlort!

 
19.9.2017 – Staffeltag der Berliner Schulen
Erfolge beim Staffeltag 2017 (1., 2., 3. und 6.Plätze)

Am Dienstag, den 19. September 2017, fand im Stadion Rehberge die Bezirksausscheidung des Staffeltags für Berliner Schulen statt. Zwei unserer Staffeln (3x800m) konnten sich für das Berlin-Finale am 29. September 2017 im Jahn-Sportpark qualifizieren. Die Jungen des Jahrgangs 2005 und jünger kämpften in ihrem Vorlauf und erreichten einen guten 6.Platz. Die Jungen Jahrgang 2007 verpassten mit einem hervorragenden 3. Platz den Finallauf nur um Haaresbreite. Nachdem die Mädchen im letzten Jahr schon sehr gute Platzierungen erreichten, konnten sie diesmal die Erwartungen noch übertreffen. Während sich die Mädchen Jahrgang 2007 mit einem 2.Platz für das Berlin-Finale am 28. September im Jahn-Sportpark qualifizierten, konnten die Mädchen 2005 und jünger ihren Lauf sogar gewinnen.

Herzlichen Glückwunsch